Der Januar 2022 ist schon zur Hälfte um, da ist es Zeit mal ein kleines Update zu schreiben wie gut das Jahr 2021 für unsere By and Hold Investment Strategie gelaufen ist.

Im Artikel Cashflow 1: Investments kannst du nachlesen, was wir mit dem Investment bezwecken und wie wir es angehen. Kurz gesagt, ist es unser Ziel eine netto Dividende von 1000 Euro pro Monat zu bekommen.

Da dies der erste Artikel zu unserm schon 2 Jahre laufenden Investment ist, wird er nicht im Detail enthalten wie sich die Depots entwickelt habe. Vielmehr wird er die Grundlage für eine monatliche Artikelserie mit Updates zu diesem Cashflow 1.

Stand der Dinge

Begonnen haben wir im Oktober 2019 mit den ersten vorsichtigen Schritten. Da war meine Frau noch gar nicht so richtig davon überzeugt und ich selbst war damals auch nur von den sehr ausführlichen Erklärvideos zur Dividendenstrategie fasziniert.

Wir waren (und sind) Kunden der ING, die damals gerade ihr App neu hatten. In dieser konnte man ganz einfach Aktienkäufe tätigen, die dann vom Girokonto bezahlt wurden. Sehr bequem.

Ich hatte damals die Idee jeden Monat einen Einzelkauf von Aktien eines Unternehmens zu tätigen, das ich mir vorher 1 Monat lang angesehen habe. Mir war klar, dass ich kein Experte im Bewerten von Unternehmen bin, aber ich hatte ja auch vor in alte Dickschiffe und Platzhirsche zu investieren und nicht in die hippen Start-ups.

So gelang es mir vom Oktober 2019 bis Ende 2020 Aktien von 14 Unternehmen ins ING Depot zu legen. Die Käufe hatten etwa einen Durchschnittswert von 350 Euro plus ca. 3000 Euro aus einer Steuerrückzahlung. Was mir bei der ING immer doof vorkam waren die hohen Gebühren von rund 5 % pro Kauf. Da sah man dauernd Werbung von unterschiedlichen Neo-Brokern, die mit sehr geringen oder gar keinen Gebühren auf sich aufmerksam machten usw. Weiterhin hatte ich bemerkt, dass es zwar ganz interessant ist sich über Unternehmen zu informieren und dann einmal im Monat davon Aktien zu kaufen, aber die fallenden Märkte zu Corona hatten mir gezeigt, das es kein schönes Gefühl ist, wenn das investierte Vermögen mal eben um 10 bis 20 % zusammenbricht.

Daher hatte ich meine Strategie umgestellt und mir 16 Unternehmen (und ETFs) gesucht, die ich dann monatlich mit kleinen Summen besparen wollte.

So habe ich Anfang 2021 ein weiteres Depot bei Trade Republik (sponsored) eröffnet und bin seit dem dort sehr zufrieden. Zwar muss das Geld von ING zu Trade Republik überwiesen werden, aber das ist per Dauerauftrag kein Problem. Das gesamte Jahr 2021 wurde in diese 16 Unternehmen jeweils 25 Euro monatlich investiert.

Im Lauf des Jahres 2021 war dann meine Frau auch davon überzeugt, dass es durchaus Sinn ergibt, einen Teil des Geldes etwas riskanter anzulegen, als es auf dem Tagesgeldkonto versauern zu lassen. Kurzerhand eröffneten wir auch für sie ein Depot bei Trade Republik (und weil wir schon mal dabei waren, auch gleich für unsere Tochter und unseren Schwiegersohn ins Spe). Meine Frau hatte sich überlegt, dass sie einen gewissen Geldbestand nach und nach investieren wollte. Ein einmaliges Investment war ihr zu riskant.

So kam es, dass wir ab April 2021 jeder Sparpläne laufen hatten, in die Teile unsere monatliche Investitionssumme flossen. Durch das hinzukommen meiner Frau hatten wir seit dem eine monatliche Summe von 650 Euro, die wir in 21 Unternehmen investierten.

Und das war der aktuelle Stand am 31.12.2021. Zwar ist das nur eine simple Zusammenfassung dessen, was von Oktober 2019 bis Dezember 2021, in den Depot passiert ist, aber das wird reichen, um mit der Artikelserie zu den Updates zu starten.

Die folgenden Zahlen bilden die Grundlage für die kommenden Artikel:

Investierte Summe seit 10.2019: 17.769,43 €

Wert aller Depots 31.12.2021: 21.503,48 €

Erhaltenen netto Dividenden 2021: 420,49 €

Fazit und Strategie 2021

Die etwas mehr als 2 Jahre des Investierens haben mir Spaß gemacht und haben mich motiviert, das Ganze etwas koordinierter anzugehen. Natürlich wurden die erhaltenen Dividenden reinvestiert und es mussten auch zwei Unternehmen aus dem Depot verschwinden, weil es Übernahmen gab usw.

Dadurch, dass meine Frau wieder arbeitet, haben wir geplant, die monatliche Investitionsrate auf 1000 Euro zu erhöhen. Diese sollen auch wieder über Sparpläne das ganze Jahr lang in zahlreiche Unternehmen und ETFs fließen.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

   

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Von itegt

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